e59c6983-31d1-4897-998a-e095279e4810Hartmut Großmann (Pressesprecher): Ein weiterer Höhepunkt in der 43jährigen Geschichte des Shantychores „De Tampentrekker“ war sein Auftritt am 15. Januar beim Hamburg Tattoo in der Barclaycard Arena. Vor 4000 Zuschauern wurde auf dem Parkett ein Feuerwerk der Blasmusik abgebrannt. In der internationalen Militärmusikshow mit 700 Mitwirkenden aus 10 Nationen (u.a. aus Schottland, Russland, den Niederlanden, Italien und Österreich) sorgten die Tampentrekker für das Hamburg-Flair. Bei hinreißender Blasmusik, prachtvollen Uniformen und aufregender Choreographie hielt das Publikum so manches Mal den Atem an. Da waren die Shantysänger, die sich auf einer Galerie in luftiger Höhe vor dem Bild des alten Elbtunnels aufgebaut hatten, der hanseatische Farbklecks.

 

IMG_2155Im ersten Teil der Show begleiteten die Hamburger das „United Orchestra of the National Police“ aus der Ukraine mit dem „Hamburger Veermaster“ in die Arena. Dass das Publikum bei diesem Titel gern und kräftig mitsingt, kennen die Tampentrekker aus zahlreichen ihrer Auftritte. Aber 4000? Das hatte doch eine andere Qualität! So manches Shanty-Herz schlug etwas schneller, als alle Musiker auf dem Parkett den Chor am Schluss der Show bei „Auf der Reeperbahn“ und dem „Jungfernstiegmarsch“ begleiteten. Großartig war das Bild, als die Zuschauer stehend und schunkelnd den Hamburg-Klassiker mitsangen. Der „Jungfernstiegmarsch“ (schon 1971 von Heidi Kabel gesungen) kam beim Ausmarsch aller Mitwirkenden zum Einsatz und wurde mit riesigem Beifall bedacht. Das Lied hatten die Shantysänger speziell für diese Veranstaltung eingeübt. Es wird nach dem großartigen Erfolg nun von Chorleiter Tim Hußmann ins ständige Tampentrekker-Repertoire aufgenommen.

 

Die Veranstalter halten es für durchaus denkbar, dass der Shantychor im April 2020 beim nächsten Hamburg Tattoo wieder mit von der Partie ist.

Beitrag im NDR Hamburg Journal

Hamburg Tattoo