von Hartmut Großmann (Pressesprecher)

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In Topform präsentierten sich „De Tampentrekker“ auf der REWE-Bühne beim Hafengeburtstag….
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…und auf der Empore im Michel zum Eröffnungsgottesdienst

Es ist wieder so weit! Die neuesten vier Folgen von „Inas Nacht“, der Late-Night-Show aus dem Schellfischposten, sind im Kasten. Die erste Sendung läuft bereits am Sonnabend, d. 17.5., um 23.40 Uhr in der ARD. Für den Shantychor, der in diesen Tagen/Nächten vor dem Fenster stand, gab es wieder reichlich Möglichkeiten, Ihr „Witzich, witzich“ und „What shall we do …“ in die Hafenkneipe zu schmettern. Neu und überraschend war für die Sänger, die nun bereits 77 Male ihre Beiträge zur Sendung lieferten, dass Gäste Ina Müller, die ja wahrlich nicht auf den Mund gefallen ist, kaum zu Wort kommen ließen. Zum einen war das Andreas Englisch, schon seit 27 Jahren Journalist im Vatikan und immer in der Nähe der Päpste, zum anderen Oliver Mommsen (Tatortkommissar) und Comedian Bülent Ceylan im Duett. Ina blieben teilweise die Fragen im Halse stecken vor dem Redefluss der drei Männer. Mit Linda Zervakis, frühere Schülerin am Harburger Friedrich-Ebert Gymnasium, jetzt Tagesthemen-Moderatorin, entspann sich durch das Fenster ein Dialog mit Bass Peter Korpys, der nur „um die Ecke“ wohnte und den Kiosk von Lindas Eltern an der Bremer Straße bestens kannte und dessen Kinder mit Linda auf der Straße gespielt haben. Mehr über Gäste und Themen soll hier nicht verraten werden. Nur so viel: Vor der 75. Sendung holte sich Ina Müller ihren Regisseur Axel Hahne und Chor-Pressesprecher Hartmut Großmann (Stelle), die zusammen mit ihr selbst in keiner der bisherigen Sendungen gefehlt hatten vor die Kamera. Für den Sänger gab’s zusätzlich noch einen Kuss auf die Wange.

Regen und schlechtes Wetter kann für einen Chor auch durchaus positive Seiten haben. In den Vorjahren sang der Shantychor bei gutem Wetter immer vor dem Eröffnungsgottesdienst des Hafengeburtstages vor dem Michel und lockte so viele interessierte Zuhörer an, vielfach Touristen von weither. Durch das miese Wetter in diesem Jahr hatten die Tampentrekker das Privileg, auf die Empore der herrlichen Barockkirche zu ziehen und von dort aus für eine halbe Stunde das „Vorprogramm“ des Gottesdienstes mit ihrem Repertoire zu gestalten. Nicht nur die Gottesdienstbesucher, auch die Sänger selbst genießen die großartige Akustik der Kirche, die fast auf den letzten Platz gefüllt war. Der Shantychor konnte dann noch mit zwei weiteren Liedern zur Gestaltung des Gottesdienstes beitragen. Ein Mitschnitt von diesem Auftritt ist auf youtube zu finden:

Stichwort „Wetter“: Es hatte sich am nächsten Tag nicht gebessert, eher im Gegenteil. Die Tampentrekker befürchteten bereits, von der REWE-Bühne einen leeren Platz besingen zu müssen. Aber nach nur wenigen Takten füllten sich die „Ränge“ auf dem Fischmarkt, es hörte auch mal auf zu regnen und es nieselte nur, aber die Shantysänger verbreiten mit ihrem breit gestreuten Liedgut eine ungeahnte Stimmung. Ein Sänger am Ende: „Ich habe von der Bühne aus bei so schlechtem Wetter noch nie in so eine Menge fröhlicher und lachender Gesichter geblickt.“ In dem von Chorleiter Tim Hußmann zusammengestellten Programm war für jeden Geschmack etwas dabei, von Liedern vom Hafen und von St. Pauli über Klassiker („Hamborger Veermaster“, „La Paloma“) bis zu Rockigem („Santiano“). Besonderen Beifall „ersang“ sich Federico Gillessen (Wilhelmsburg) mit „Whiskey in the Jar“.  2. Vorsitzender Rainer Breckmann (Holm-Seppensen): „So ein Publikum lässt die Sänger das Wetter einfach vergessen!“ Wie die Tampentrekker bei Gesprächen beim Bier nach dem Konzert erfuhren, kamen die begeisterten Zuschauer aus allen Himmelsrichtungen: Aus Dresden und Dortmund sowie selbst aus der Schweiz.

Für ein Eintrittsgeld von nur 12.- € sind am 21. Juni im, Wilhelmsburger Bürgerhaus ab 15.00 Uhr vier Spitzen-Shantychöre zu hören: Die Kliffkieker aus Herford, der Passatchor aus Travemünde, de Jungs vun de Lagerhus (Hamburg) und die Tampentrekker als Veranstalter des 4. Hamburger Shantychor-Treffens. Karten im Vorverkauf gibt es im Bürgerhaus und bei allen Chormitgliedern.

Volldampf voraus – Neues von den Tampentrekkern!

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