779f8294-df95-4969-9822-940151956e7c(hg) Ja, auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, obwohl uns Seeleute ja kein Unwetter erschüttern kann. 

Nach den erfolgreichen Auftritten am Hafengeburtstag (siehe Bericht von Andreas T.) zeigte sich nicht nur das Wetter in Hochform, auch die Tampentrekker zauberten in ganz Norddeutschland wieder Sonnenschein und gute Laune auf die Gesichter im Publikum.

Der Höhepunkt war wahrscheinlich die Veranstaltung in der Christuskirche Bochum am 26.9., organisiert vom Shanty-Chor Bochum zu ihrem 50. Geburtstag. Beide Chöre brachten das Publikum vom ersten Ton an in Wallung. Besonders überzeugten die Gastgeber unter ihrem Leiter „Caruso“ mit irischen Titeln und traditionellen Shantys wie Mingulay Boat Song und Rolling down to old Maui. Die Tampentrekker hatten einige wieder aufgelebte Titel in ihrem Repertoire: Strike the Bell und Sailors in the Bar. Bis weit nach 24 Uhr wurde dann in der After-Show-Party von kräftig „gejammt“. Ein großartiger letzter Sommertag! Sogar der mehr als dreistündige Stau auf der Rückfahrt fühlte sich durch die Musik der Instrumentalisten an Bord viel kürzer an.

8099d3cc-480d-458a-980b-8207e3a57608Zurück zum Sommer. Auf Neuwerk durften wir den Beginn der Restaurierung des Leuchtturmes zusammen mit dem Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel musikalisch begleiten. In Zingst feierten wir mit anderen Chören den 150. Geburtstag der Heimatdichterin Martha Müller-Grälert, u.a. mit ihrem Lied Wo die Ostseewellen trecken …. Tolle Erlebnisse  hatten wir bei Shantychortreffen in Emden, Neuharlingersiel und Butjadingen.  Besonders bei unseren „Klassikern“ wie Auf der Reeperbahn und  De Jung mit’n Tüdelband mussten wir nicht lange auf die Resonanz beim Publikum warten. Neuerdings „rudert“ das Publikum bei Aloha Heja He sogar kräftig mit. Von solchen Treffen nehmen wir immer wieder Anregungen für unsere eigene „Arbeit“ mit. Und „Schnacks“ mit  den Freunden der anderen Chören gehören selbstverständlich dazu – teilweise „op Platt“. Auch drinnen konnten wir uns im modernen Meeresmuseum von Bremerhaven wohlfühlen. Wir nehmen’s wie’s kommt.

1252bcbf-002c-4ca4-8983-f9d609a4fa7eNicht nur am Meer in Form von Nord- und Ostsee waren wir zu Gast, auch am Steinhuder Meer setzten wir unsere Segel. Wie schon im Vorjahr konnten wir dem Publikum im Binnenland etwas Salzwasser in die Ohren spülen. Auch in Seelze waren wir im Beisein von Niedersachsens Ministerpräsident Ließ gern gesehener und gehörter Gast. Nach Besichtigung unseres Auftrittsortes in Braunschweig, einem stillgelegten Gewächshaus im Stadt- und Schulgarten, waren wir zunächst ein wenig skeptisch. Dann wollten wir kaum glauben, mit welcher Dynamik die ca. 130 Zuschauer mitgingen. Wenn die Stadt nicht um 22.00 Uhr den „Strom abgestellt“ hätte, wer weiß, wie lange man uns noch auf der Bühne gehalten hätte.

Natürlich hatten wir auch unsere Auftritte in Hamburg. Nicht nur einmal in der Fischauktionshalle. Bei 75 Jahre Lohkampsiedlung und Besonderen Eindruck machen uns auf der Bühne die „älteren Semester“ vor uns, wenn sie sich im Rhythmus unserer Musik bewegen und teilweise mit Tränen in den Augen unsere „Klassiker“ mitsingen. Für viele Bewohner z.B. des Seniorenheims Fallen Anker oder der Wilhelm Carstens Stiftung, unserem Übungslokal, wirkt ein solcher Nachmittag sicher noch lange nach.

IMG_9972Last, but not least: Ina Müller hat uns auch dieses Jahr wieder 12 Abende vor das Fenster des Schellfischpostens gebeten, wo wir nicht nur für die beiden bekannten Jingles bereitstehen. Mit den Jahren dürfen wir auch größere Parts übernehmen wie z.B. das Steigerlied mit der Arbeitsministerin Bärbel Bas intonieren. Manchmal dürfen wir auch Bekanntschaft mit den interessanten Gästen machen und einen Smalltalk nach den Aufnahmen machen. Ministerpräsident Daniel Günther begrüßte uns vor der Sendung sogar mit Handschlag, schnackte mit uns „locker vom Hocker“ und war gern für Selfies bereit.

Der Höhepunkt des Tampentrekker-Jahres steht unseren Freunden und uns noch bevor: Unser Jubiläumskonzert zum 50jährigen Bestehen des Chores am 24.10. in der Friedrich-Ebert-Halle in Harburg. Unter der Moderation von Anke Harnack, mit unseren Freunden vom MGV Ehrenhausen (Südsteiermark) und dem Harburger Multitalent Sandra Keck.

Karten gibt es noch bei alle EVENTIM Vorverkaufsstellen oder online unter www.eventim.de

WAS für ein Sommer
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